Am 14. Juli erscheint offiziell bei C.H.Beck die Anthologie “Aber ich lebe" – Vier Kinder überleben den Holocaust”. Gezeichnet von Miriam Libicki, Gilad Seliktar und mir, im Dialog mit den Holocaust-Überlebenden David Schaffer, Nico und Rolf Kamp und Emmie Arbel. Herausgeberin ist Charlotte Schallié. Das Projekt umspannte zwei Jahre und ist eine internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit von Überlebenden, Zeichnenden, Historiker*innen, Pädagog*innen und Archiven. Ich bin sehr dankbar, an diesem Buch beteiligt zu sein, und sehr dankbar für die Begegnung mit Emmie Arbel.
Read MoreAusstellungen am Comicsalon 2022
Zwei Ausstellungen werden am Comicsalon Erlangen 2022 eröffnet, bei denen ich mitgewirkt habe:
Aber ich lebe. Den Holocaust erinnern, 16. Juni bis 28. August. Stadtmuseum, Laubengang
Die Ausstellung beleuchtet den Entstehungsprozess des Buches “But I Live–Aber ich lebe”. Sie gibt einen Einblick in die Umsetzung von Gesprächen mit Holocaust-Überlebenden in Graphic Novels. Das Buch war mein wichtigstes (Gruppen-)Projekt der letzten zwei Jahre. Gezeigt werden Arbeiten von Miriam Libicki (Kanada), Gilad Seliktar (Israel) und mir, entstanden im Dialog mit den Überlebenden David Schaffer, Nico und Rolf Kamp und Emmie Arbel, und der Herausgeberin des Buches Charlotte Schallié.
Diese Ausstellung habe ich zusammen mit Comicexperte Jakob Hoffmann und Katja Rausch vom Comicsalon Erlangen kuratiert.
Read MoreBUT I LIVE at "University of Toronto Press"
Am 31. Mai offiziell erschienen: Die englische Ausgabe der Anthologie “BUT I LIVE – Three Stories of Child Survivors of the Holocaust”. Graphic Stories von Miriam Libicki, Gilad Seliktar und Barbara Yelin, im Dialog mit den Holocaust-Überlebenden David Schaffer, Nico und Rolf Kamp und Emmie Arbel, herausgegeben von Charlotte Schallié. Begleitet werden die 3 Geschichten von Essays von den Überlebenden und begleitenden Aufsätzen von Historiker*innen, die auch bei der Entstehung der Comics eingebunden waren. Danke an University of Toronto Press, in deren Imprint New Jewish Press dieses Buch erscheint. Hardcover, 200 Seiten, davon sind 132 Seiten die Graphic Narratives.
Die Beschreibung des Verlages:
An intimate co-creation of three graphic novelists and four Holocaust survivors, But I Live consists of three illustrated stories based on the experiences of each survivor during and after the Holocaust.
BILDER FÜR DIE UKRAINE
Update: Am 13.April ist die BENEFIZ-AUKTION MÜNCHNER ZEICHNER*INNEN "BILDER FÜR DIE UKRAINE" zu Ende gegangen. Insgesamt wurden 17.727.- Euro zugunsten der Ukraine-Hilfe gesammelt . Wir danken allen Mitbietenden für die großzügigen Spenden! Die Spenden gehen zu 100% an die Ukraine-Hilfe der Stadt München bzw. an den Verein Münchner Freiwillige e.V.
Münchner Zeichner*innen veranstalten in Kooperation mit dem Literaturhaus München vom 6. bis zum 13.4.22 eine Benefiz-Auktion ihrer Bilder zu Gunsten der Ukraine-Hilfe.
11 Münchner (und Augsburger) Bildautor*innen, die dem Münchner Literaturhaus verbunden sind, haben sich zusammengeschlossen, um mit der Versteigerung ihrer Werke die Ukraine-Hilfe zu unterstützen.
Alle Informationen >> www.literaturhaus-muenchen.de/ukrainehilfe/
Read MoreAbbildung aus dem Buch, ©C.H.Beck 2022
Buchpräsentation "Jan Bazuin" im NS-Dokumentationszentrum München
Am 23.02.2022 um 19.00 Uhr findet im NS-Dokumentationszentrum München die Buchpräsentation von ”Jan Bazuin – Tagebuch eines Zwangsarbeiters” statt.
Vorstellung und Gespräch mit Barbara Yelin, Barbara Beuys, Paul-Moritz Rabe, Judith Heitkamp, Monika Franz, Rupert Grübl, Leon Bazuin (u.a.)
Ort NS-Dokumentationszentrum München und via Livestream unter www.youtube.com/nsdoku
Teilnahme kostenfrei, keine Anmeldung notwendig
Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit dem Verlag C.H. Beck und der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.
Buchveröffentlichung: Jan Bazuin, "Tagebuch eines Zwangsarbeiters"
Das kürzlich entdeckte Tagebuch des Jan Bazuin, eines Rotterdamer Jugendlichen, der während des Zweiten Weltkriegs zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert wurde, wird nun erstmals publiziert bei C.H.Beck und erscheint am 17. Februar 2022.
Beauftragt vom NS-Dokumentationszentrum München und in Zusammenarbeit mit dem Historiker Paul-Moritz Rabe, habe ich für dieses wichtige Zeugnis mehr als 40 Illustrationen gezeichnet. Auf Basis von Jan Bazuins Aufzeichnungen, dem Recherchematerial und den wenigen Bildquellen, war das ein komplexes Erarbeiten von Bildern, die die Lage und Gefühle des jungen Mannes, seinen Leidensweg, seine geglückte Flucht und manchmal auch Unausgesprochenes zeigen sollen. Mit einem Nachwort von Paul-Moritz Rabe.
159 S., mit zahlreichen farbigen Illustrationen und Abbildungen.
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